Sein erster Fall: die Akte Deter

Alois Alzheimer (1864-1915) war ein deutscher Psychiater und Neuropathologe, auf den die gleichnamige Erkrankung zurückzuführen ist. Seine Patientin, Auguste Deter (1850-1906), untersuchte er unter anderem durch Fragemethoden - wie aus dem folgenden Gesprächsverlauf erschlossen werden kann: Die Krankenakte der Auguste D. wurde im Jahre 1996 im Archiv der psychiatrischen Klinik in Frankfurt am Main entdeckt. Erfahren Sie mehr über Alois Alzheimer und seine Patientin auf den Seiten der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Selbsthilfe Demenz in Berlin. Die Abbildung verweist auf die für die Alzheimer-Erkrankung charakteristischen Ablagerungen (Tau- und Amyloid-Beta-Proteine) im Nervengewebe der Probandinnen und Probanden. Nach heutigem Forschungsstand ist diese häufigste Form der Demenz nicht heilbar, kann jedoch durch therapeutische Maßnahmen gut behandelt werden.


"Wie heißen Sie?"
"Auguste."
"Familienname?"
"Auguste."
"Wie heißt Ihr Mann?"
Sie zögert, antwortet dann:
"Ich glaube... Auguste."
"Ihr Mann?"
"Ach so."
"Wie alt sind Sie?"
"Einundfünfzig."
"Wo wohnen Sie?"
"Ach, Sie waren doch schon bei uns."
"Sind Sie verheiratet?"
"Ach, ich bin doch so verwirrt."
"Wo sind Sie hier?"
"Hier und überall, hier und jetzt, Sie
dürfen mir nichts übel nehmen."
"Wo sind Sie hier?"
"Da werden wir noch wohnen."
"Wo ist Ihr Bett?"
"Wo soll es sein?"